Veranstaltungs- und Jahresrückblick...

...das aktuelle Jahr 2026 - was war los?

Terminüberblick für das Jahr 2026

Datum/Uhrzeit

Termin/Veranstaltung

Pfarrei

Samstag, 03.01.2026
Sonntag, 04.01.2026

Hausbesuche der Sternsinger in W'hammer

Hl. Familie Weiherhammer

Dienstag, 06.01.2026

Hausbesuche der Sternsinger in Kohlberg

Herz Jesu Kohlberg

Dienstag, 06.01.2026
(Hl. 3 König)

Kath. Familiengottesdienst

Hl. Familie Weiherhammer

Sonntag, 22.03.2026,
14:00 Uhr

Pfarrversammlung

Hl. Familie Weiherhammer

Sonntag, 29.03.2026,
10:00 Uhr

Palmprozession der Erstkommunionkinder

Hl. Familie Weiherhammer

Sonntag, 26.04.2026,
09:30 Uhr

Hl. Erstkommunion Kaltenbrunn

St. Martin Kaltenbrunn

Sonntag, 03.05.2026,
10:00 Uhr

Hl. Erstkommunion Kohlberg

Herz Jesu Kohlberg

Sonntag, 10.05.2026,
10:00 Uhr

Hl. Erstkommunion Weiherhammer

Hl. Familie Weiherhammer

Samstag/Sonntag, 23./24.05.2026

Wallfahrt nach Gößweinstein

St. Martin Kaltenbrunn

Donnerstag, 04.06.2026

Fronleichnam/Fronleichnams-prozession

Hl. Familie Weiherhammer

Herz Jesu Kohlberg

Sonntag, 07.06.2026

Fronleichnam/Fronleichnams-prozession

St. Martin Kaltenbrunn

Samstag, 27.06.2026

Fußwallfahrt nach Amberg

Hl. Familie Weiherhammer

Herz Jesu Kohlberg

Freitag, 24.07.2026

Firmung 2026 in der Pfarreiengemeinschaft

Hl. Familie Weiherhammer

Sonntag, 20.09.2026,
10:00 Uhr

Tag der Pfarreiengemeinschaft in Weiherhammer

Hl. Familie Weiherhammer

St. Martin Kaltenbrunn

Herz Jesu Kohlberg

Samstag, 10.10.2026,
17:00 Uhr

Ehejubiläum in der Pfarreiengemeinschaft in Kohlberg

Hl. Familie Weiherhammer

St. Martin Kaltenbrunn

Herz Jesu Kohlberg

Sonntag, 11.10.2026,
10:30 Uhr

Erntedankfest mit Familiengottesdienst

Hl. Familie Weiherhammer

Samstag, 24.10.2026,
17:00 Uhr

Kirchweihgottesdienst Weiherhammer

Hl. Familie Weiherhammer

Sonntag, 08.11.2026

Volkstrauertag (Totengedenken) Kaltenbrunn

St. Martin Kaltenbrunn

Samstag, 14.11.2026

Volkstrauertag (Totengedenken) W'hammer

Hl. Familie Weiherhammer

Sonntag, 15.11.2025

Volkstrauertag (Totengedenken) Kohlberg

Herz Jesu Kohlberg

Kirchweihgottesdienst Kaltenbrunn

St. Martin Kaltenbrunn

Donnerstag, 24.12.2026

Kinderchristmette mit Krippenspiel

Hl. Familie Weiherhammer

St. Martin Kaltenbrunn

Sonntag, 27.12.2026,
10:30 Uhr

Patrozinium Weiherhammer

Hl. Familie Weiherhammer

Feierliche Erstkommunion für 16 Kinder in der Pfarrkirche

 

16 Kinder feierten in der Pfarrkirche ihre Erstkommunion, eingebunden in eine liebevoll gestaltete Liturgie. Familien, Tischmütter und die Happy Voices trugen das Fest der Freundschaft mit Jesus.

Es war ein Fest der Liebe, des Glaubens und der Gemeinschaft: „Heute dürft ihr gemeinsam mit Jesus voll Freude und Dankbarkeit das heilige Mahl feiern“, begrüßte Vikar Pater Prince Kalarimuryil die 16 Erstkommunionkinder am Sonntag in der Pfarrkirche. Sie waren auch fest in die liturgische Gestaltung eingebunden.

 

Erstkommunion in der Pfarrkirche: Kinder gestalten Liturgie aktiv mit

Zu Beginn zeichneten die Mütter an diesem besonderen Tag ihren Kindern ein Kreuz auf die Stirn und stellten sie erneut unter den Schutz Gottes, zusätzlich mit einer Umarmung als Zeichen der Liebe. „Ihr seid meine Freunde“ – so lautet das Motto unserer Erstkommunion, hieß es in der Begrüßung durch drei Kinder, ehe das Lied dazu angestimmt wurde.

„Du bist mein Freund“ bedeutet auch: Jeder Mensch ist wichtig, jedes Kind hat Rechte. Als Freunde von Jesus sollt ihr auch so miteinander umgehen“, legte Pater Prince den Erstkommunikanten anhand von Beispielen ans Herz. Paarweise traten diese dann an den Altar und erklärten, was wichtig ist bei der Freundschaft, während dazu jeweils ein Herz an die Plakatwand gehängt wurde. „Viele Herzen, viele Freunde, so möchte Jesus, dass wir miteinander leben.“ Patinnen und Paten entzündeten die Kommunionkerzen und übergaben sie an die Kinder.

Dank an Tischmütter und Helfer

Eine schöne Geste war der Dank von vier Mädchen an die Tischmütter Susann Hautmann, Judith Härning, Petra Jörg, und Theresia Witt: „Viel Zeit habt ihr uns geschenkt und unsere Wege mit Liebe und Geduld gelenkt. Gott segne euch für eure Müh‘, wir vergessen die Zeit mit euch nie.“ Dafür gab es starken Applaus. Pater Prince dankte auch allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren.

Den feierlichen Festgottesdienst bereicherten musikalisch die „Happy Voices“, besonders mit „Anker in der Zeit“ und dem Bayerischen Halleluja: „Ich hör di niard und vanimm dei Wort; ich sich di niard, doch du bist an jedem Ort. Du bist bei uns, egal, wos d’Zeit uns bringt.“ An der Orgel begleitete Paul Leistner die Eröffnung mit „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ und den Auszug mit „Großer Gott, wir loben dich“. Unter den Teilnehmern waren auch Rektor Günther Paul und Klassenlehrerin Amelie Wagner. (Quelle: oberpfalzecho.de)

 

Sternsinger-Aktion 2026 mit Rekordergebnis

Am 3. Januar waren 24 Sternsingerkinder der Pfarrei Heilige Familie Weiherhammer unterwegs, um den Segen von Haus zu Haus zu tragen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln.

Organisiert wurde die Aktion von Franziska Kraus und Lisa Ziegler, die mit viel Engagement und guter Planung dafür sorgten, dass der Tag reibungslos verlief. Der Einsatz der Kinder und Begleitpersonen wurde mit einem beeindruckenden Ergebnis belohnt:
Insgesamt konnten 4.423,32 Euro gesammelt werden.

Die diesjährige Sternsingeraktion stand unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Mit den gesammelten Spenden werden Projekte unterstützt, die Kindern weltweit den Zugang zu Bildung ermöglichen und sie vor ausbeuterischer Kinderarbeit schützen.

Den feierlichen Abschluss der Sternsingeraktion bildete der Familiengottesdienst am Dienstag, den 6. Januar. Dieser stand ganz im Zeichen der Sternsinger und ihres Engagements. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Susanne Säckl und Susann Hautmann, die mit ihrer Musik zu einer stimmungsvollen Atmosphäre beitrugen. Die Sternsinger zogen zum Lied „Der Kaspar, der Melchior und der Balthasar (…) sie folgen Gottes Stern“ ein. Auch beim „Gloria es ist Sternsingerzeit“ durften die Kinder kräftig mitsingen. Am Ende des Gottesdienstes wurden Kreide, Salz und Weihrauch von Pfarrer Puthenchira gesegnet.

Kaltenbrunner beweisen großes Herz für notleidende Kinder

Ein königliches Ergebnis brachte die Sternsingeraktion von 17 Jungen und Mädchen, darunter erfreulicherweise auch welche aus der evangelischen Kirchengemeinde, am Dreikönigstag.

Bei klirrender Kälte waren fünf Gruppen in Kaltenbrunn und Dürnast bis in den Abend unterwegs. Pfarrer Varghese Puthenchira hatte sie im von ihnen mitgestalteten Gottesdienst gesegnet und ausgesandt. „Jesus ist der Stern unseres Lebens, denn der eine Stern von damals ist zu Tausenden Sternen geworden. In jedem Menschen sollen wir das Kind in Betlehem erkennen“ betonte Puthenchira. Er lobte das Engagement derKinder und Jugendlichen, die den Stern wie die drei Weisen damals durch die Straßen tragen, und bedankte sich auch bei Franziska Liedl, Anna-Lena Pritzl und Sophie Rettinger für die erneute Organisation. Im Pfarrheim wurden die Beteiligten mit Pizzas belohnt. Für notleidende Kinder in Bangladesch und weltweit wurden 2728 Euro gespendet, ein vergleichsweise hohes Ergebnis.

Im Namen von zweitem Bürgermeister Julian Kraus übermittelte Gemeinderat Daniel Schweiger dessen Grüße und bat: „Seid auch 2027 wieder bereit und bringt einen Freund mit!“

 

Bild und Text: Siegfried Bock

Dankabend Pfarrei St. Martin

In diesem Aufruf gipfelte der Dankabend für die Ehrenamtlichen von St.Martin. Rund 40 Personen
zwischen 10 und 84 Jahre begrüßte Kirchenpfleger Karl Bauer im Pfarrheim. „Unser Leben ist manchmal voll mit Terminen und Gott findet keinen Platz. Ziel im neuen Jahr sollte sein: Wo kann Gott wohnen in meiner Familie, am Arbeitsplatz und im Umgang miteinander?“ betonte Pfarrer Varghese Puthenchira beim vorausgehenden Gottesdienst.

Daran anknüpfend untermalte er seine Gedanken zum Ehrenamt mit biblischen Zitaten im Licht des
Wortes Gottes. Auch die Feier der Liturgie, nicht nur die Dienste, sondern die ganze mit betende
und mitsingende Gemeinde sei ein Ehrenamt. Leider sei dieses Bewusstsein weitgehend
verloren gegangen. Puthenchira sagte „Vergelt`s Gott! allen treuen Mitarbeitern*innen, die in irgendeiner Weise der Pfarrgemeinde dienen, und er richtete den Blick in die Zukunft. „Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase auf dem Weg hin zu einer größeren Pfarreiengemeinschaft. Unverzichtbar ist deshalb ein starker Pfarrgemeinderat“ erklärte Puthenchira. Die bisherigen Mitglieder treten nicht mehr an. Geplant ist die Zusammenführung von Weiherhammer, Mantel, Kaltenbrunn, Kohlberg, Etzenricht und Rothenstadt. Letztere Pfarrei will trotz politischer Zugehörigkeit nicht nach Weiden. Puthenchira bat eindringlich zur Werbung für die PGR-Wahl am 1.März. Seine zweite Bitte: „Unterstützen Sie Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, denn die Verwaltungsaufgaben sind stark gewachsen. Im Bereich der Arbeitssicherheit sollen Leute zur Mitarbeit bereit sein.“ Das Motto des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“ gelte weiterhin als Gemeinde, „nicht weil wir alles alleine schaffen, sondern weil einer uns Hoffnung gibt, uns verheißen hat, bei uns zu sein bis zum Ende der Welt“ schloss der Pfarrer.
PGR-Ortsausschuss-Sprecherin Martina Messer lud zur Halbtages-Busfahrt für 25.Januar nach
Regensburg ein. Anmeldung durch Liste am Kircheneingang. Sinnvolle Wünsche für das neue
Jahr von Norbert van Tiggelen trug Tanja Lobenhofer vor. Pfarrsekretärin Rita Schneeberger verteilte ein Sonderlob an Karl Bauer für seinen vielfältigen Einsatz sowie für die unverzichtbaren Infos, die ihr Sepp Schweiger zukommen lasse.

 

Bild und Text: Siegfried Bock

Trauer um Alfons Bogner in Weiherhammer

Weiherhammer. (bk) Rund 450 Trauergäste bekundeten am Samstag, 14.03.2026 ihre dankbare Wertschätzung für Alfons Bogner. Nach einem erfüllten Leben für seine Familie, die Kirche, Musik und den Gesang ist er im gesegneten Alter von 92 Jahren verstorben.

Am Grab von Alfons Bogner. Foto: Siggi Bock
Am Grab von Alfons Bogner. Foto: Siggi Bock

Der Weiherhammerer hatte sich als Volksmusiker, Sänger und Ausbilder große Verdienste und viel Ansehen erworben. Seine Kinder hatten ihn in den letzten Wochen in seinem Haus vorbildlich umsorgt.

Trauergottesdienst und musikalische Begleitung

Den Seelengottesdienst in der Pfarrkirche, die Mitte seines Lebens und Glaubens war, konzelebrierten Pfarrer Varghese Puthenchira sowie Pater Prince Kalarimuryil und Pfarrer Yesu Savariyappan (Kallmünz). Der Kirchenchor brachte unter dem Dirigat von Paul Leistner und Michael Bertelshofer an der Orgel die zum langjährigen Chorsänger passenden Lieder „Mögen Engelchöre dir nun singen“, „Ein Danklied sei dem Herrn“, „Ave Maria gratia plena“ und „Ins Paradies mögen Engel dich begleiten“ zur Aufführung.

Das eingangs gesungene Lied „Der Herr ist mein Hirt“ könne wie eine Überschrift über dem Leben von Alfons Bogner stehen, der sich von Gott getragen wusste, betonte Puthenchira. Dieses tiefe Vertrauen habe ihm Halt gegeben und die Kraft geschenkt, seinen Weg zu gehen. „Seinen Glauben hat er nicht als Privatsache verstanden, er fand Ausdruck im persönlichen Bekenntnis, in der Feier der Sakramente und im gelebten Zeugnis.“ Puthenchira sagte ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ für Bogners zuverlässigen, vielfältigen Einsatz in der Pfarrkirche Hl. Familie, die seine zweite Heimat war.

Lebensweg und Familie

Schwiegersohn Wolfgang Troidl beschrieb Bogners Lebensstationen, der am 12. September 1933 als zweites Kind der Eheleute Margarete und Peter Bogner geboren wurde. Mit zwei Schwestern und zwei Brüdern verbrachte er eine einfache Kindheit. Während und nach den Kriegsjahren fanden auch noch fünf weitere Pflegekinder Bleibe im kleinen Häuschen in der Ritterstraße. 1961 heiratete er seine Emma, mit der er 63 gemeinsame Jahre verbringen durfte. Fünf Kindern schenkten sie das Leben.

Dieses war schon früh von Arbeit geprägt: Die Landwirtschaft der Eltern, sein Schichtdienst bei BHS, Unterstützung in der Bäckerei der Schwiegereltern und Mithilfe im Tante-Emma-Laden seiner Frau. Durch einen Arbeitsunfall fand er Zeit, sich intensiv seiner Zither zu widmen. Hier wurde der Grundstein für seine musikalischen Projekte gelegt, die ihn als Leiter von Ensembles weit über die Landkreisgrenzen bekannt machten. „Unsere Großfamilie war sein ganzer Stolz und es war ihm eine Freude, 13 Enkel und fünf Urenkel aufwachsen zu sehen“, bemerkte Troidl.

Engagement in Kirche und Vereinen

Einen dreifachen ehrenden Nachruf hielt auch Kirchenpfleger Josef Wismet. Bogner hatte bereits als Elfjähriger den Mesnerdienst übernommen und diesen mit kurzer Unterbrechung bis ins hohe Alter ausgeübt. Seine Tätigkeit ging weit über die klassischen Aufgaben hinaus. Bogner habe auch die Ministranten begleitet. Seit 1973 war es dem legendären Ausnahmesänger sehr wichtig, dass die vertonten Texte als klangvolles Glaubensbekenntnis nicht nur die Ohren der Menschen erreichten, sondern vor allem ihre Herzen und immer zur höheren Ehre Gottes verstanden wurden. Wismet würdigte auch den großen Marienverehrer, der mit dem Männerdreigesang und der familiären Saitenmusik nicht nur Maiandachten, sondern auch den Wallfahrergottesdienst in der Bergkirche gestaltete und von 1976 bis 2013 die Fußwallfahrt zum Mariahilfberg leitete. Dank sagte Wismet auch für die 65-jährige Treue zur KAB.

„Weiherhammer verliert eine große Persönlichkeit des Gemeinwohls, die ohne großes Aufsehen durch viel Engagement, Hilfsbereitschaft und Eigeninitiative so viel geleistet hat für Kirche und Kultur und damit Vorbild für viele geworden ist“, unterstrich Severin Hirmer. „Die CSU ist stolz und dankbar für seine 65-jährige Treue. Und letztlich freuen wir uns, dass wir ihn kennenlernen durften und er jetzt wieder mit seiner Emma vereint ist in der Ewigkeit.“

66 Jahre war Ehrenmitglied Bogner im MGV „Liederkranz“ Weiherhammer aktiv. Nach dessen Auflösung 2019 bereicherte er mit seiner markanten Stimme im zweiten Tenor auch den Männerchor Mantel, erinnerte Vorsitzender Albert Puff. Noch am zweiten Weihnachtstag sang Bogner trotz körperlicher Beschwerden beim MGV-Konzert in der Weiherhammerer Kirche mit. Dieser verabschiedete sich nach der Einsegnung am Grab mit dem Mendelssohn-Bartholdy-Satz „Hebe deine Augen auf, meine Hilfe kommt vom Herrn“.

 

Bericht von Siggi Bock

Pfarrversammlung würdigt Verjüngung des Pfarrgemeinderats in Weiherhammer

Weiherhammer. (bk) Bei der Pfarrversammlung freute sich die Gemeinde über junge Verstärkung im Pfarrgemeinderat und gelungene Zusammenarbeit. Rund 70 Besucher erlebten Rückblicke und Ehrungen; Chor und Bürgermeister setzten Akzente.

Bild: Severin Hirmer
Bild: Severin Hirmer

„Im Notwendigen Einheit, im Zweifel Freiheit, in allem Liebe“ von Papst Johannes XXIII. nannte Gesamt-Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Krauß als Leitspruch des gemeinsamen PGR, der den Pfarrgemeinden eine gewisse Eigenständigkeit gelassen und eine harmonische Zusammenarbeit begünstigt habe. Rund 70 Besucher waren am Sonntag zur Pfarrversammlung in den evangelischen Gemeindesaal gekommen. „Der Rückblick aller Mitglieder belegt Zielorientierung und Erfolg des engagierten Gremiums zum Wohle der einzelnen Pfarreien und der gesamten Gemeinschaft“, betonte Krauß. Er dankte für die Einsatzbereitschaft und Mitarbeit in allen Belangen und leitete mit dem Hinweis auf die gelungene Verjüngung von Kirchenverwaltung und Kirchenchorleitung über zu den neuen jungen PGR-Mitgliedern, deren Vorstellung auf großes Interesse traf und wegen deren eindrucksvollen Biografien „zu allen Hoffnungen berechtigt.“

 

Ehrungen und neue Mitglieder im Pfarrgemeinderat

Bei der Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder durch Pfarrer Varghese Puthenchira, Vikar Pater Prince und Wolfgang Krauß ehrten bischöfliche Urkunden, Blumen, Brotzeitkorb und Bildkalender über den Regensburger Dom sowie ein langanhaltender Applaus den verdienstvollen Einsatz, das konstruktive Miteinander und die persönliche Integrität über all die Jahre.

Es sind dies: Gerlinde Berl (20 Jahre), Franziska KrausThomas Rauch (jeweils 16 Jahre),
Dr. Simone Eckert (vier Jahre).
Ein herzliches Willkommen galt den Neuen Anna Hautmann, Lisa ZieglerMaximilian Diertl und  Daniel Carrasco.
Ferner gehören dem Laiengremium neben Wolfgang Krauß an: Martin Eheim, Severin Hirmer, Monika Kiener, Anita Schwirzer, Angelika Simmet.

 

Gemeindespitze bekennt sich zur Zusammenarbeit

Bürgermeister Ludwig Biller und sein designierter Nachfolger Julian Kraus unterstrichen ihr Bekenntnis zur Kirche und die Zusage zu weiterer guter Zusammenarbeit. Musikalisch umrahmt wurde die Zusammenkunft vom Kirchenchor.

Senioren sollen so lange wie möglich selbst bestimmt leben

Aufmerksam lauschten die Pfarrsenioren den Ausführungen von „Pflege mit Herz und Hand”-Chefin Melanie Fischer. (Bild: Siegfried Bock)
Aufmerksam lauschten die Pfarrsenioren den Ausführungen von „Pflege mit Herz und Hand”-Chefin Melanie Fischer. (Bild: Siegfried Bock)

Weiherhammer. (bk)

Die Senioren der Pfarrgemeinde Weiherhammer nehmen die Veranstaltungsnachmittage gerne an. Dies zeigte sich am Josefitag, als Leiterin Edeltraud Helgert im vollbesetzten Jugendheim auch die Chefin des Pflegeteams „Melanie“ aus Steinfels begrüßen konnte.

Bevor Kaffee und Kuchen aufgetischt wurden, gedachten die Besucher der Verstorbenen, allen voran Alfons Bogner, und hörten ein Gedicht über die kleinen Freuden des Alltags.

Melanie Fischer erklärte welche Leistungen ihr Pflegeteam bei den Kunden – das Wort Patienten meidet sie – erbringt. Außerdem klärte sie auf über Verhinderungspflege, Pflegestufen und Abrechnungen. „Meine Mitarbeiter wollen unterstützen und auch nicht in Zeitdruck bei den Menschen Leistungen erbringen“ betonte Fischer.

Ihre „Pflege mit Herz und Hand“, so die Überschrift des Flyers, soll den Menschen die Möglichkeit geben, so lange wie möglich selbst bestimmt und unabhängig zu leben.

Fischer beantwortete auch Fragen und nahm sich Zeit, mit den Senioren die vom Küchenteam gebackenen Kuchen zu genießen.

Edeltraud Helgert wies bereits auf den zukünftigen Ausflug im Juni hin.

Mit einem bayerischen Gedicht wurde an den heiligen Josef erinnert, dessen Namen auch Pater Prince trägt. Die Zeit verging wieder viel zu schnell und alle freuen sich schon auf die Agapefeier im April.

(Bericht von Siggi Bock)