Rückblick - was war los?


Ökumene

Weltgebetstag trotz Corona aus Vanuatu

 

 

 

Wir wollen, wie jedes Jahr, diesen Weltgebetstag gemeinsam mit unseren evangelischen MitchristInnen begehen.

Diesmal allerdings wegen Abstands- und Maskengebot in der katholischen Pfarrkirche

 

Am Freitag, den 5. März 2021

Um 19:00 Uhr

 

Vanuatu ist eine Insel im Südpazifik. Das Gemälde zum Weltgebetstag 2021 von Juliette Pita zeigt die Situation auf Vanuatu als der Zyklon Pam 2015 über die Inseln zog.

Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein sollen.


Bericht vom Weltgebetstag der Frauen

Trotz Corona fand der der Weltgebetstag, vorbereitet von Frauen des Inselstaates Vanuatu auch in diesem Jahr statt. Aufgrund der Hygieneregeln jedoch nicht, wie üblich im Jugendheim, sondern in der katholischen Kirche. Das ökumenische Vorbereitungsteam freute sich über den zahlreichen Besuch. Die Lieder kamen zwar coronabedingt von der CD und auch der sonst übliche Empfang nach der Gebetsstunde mit Zeit für Austausch und Verkostung landestypischer Leckereien musste leider ausfallen. Jedoch gaben die Lieder, Texte und Gebete der Frauen aus Vanuatu einen guten Einblick in die Lebenswirklichkeit dieser Frauen "am anderen Ende der Welt". Besonders beeindruckend war die Genügsamkeit und die Zufriedenheit dieser Frauen, die mit vielen Widrigkeiten kämpfen müssen und oft kaum das Nötigste zum Leben haben. Von ihnen können wir lernen, dass Dankbarkeit und Vertrauen in Gottes Hilfe der Schlüssel zum Glück sind. Die Frage: "Worauf bauen wir?" zog sich als roter Faden durch die Gebetsordnung. Zum Abschluss gab es für alle Besucher kleine Samentütchen mit Samen für eine bienenfreundliche Blumenwiese. Diese sollen nicht zuletzt an unsere Verantwortung der Natur gegenüber erinnern. Denn Vanuatu ist das Land, das weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen ist, obwohl seine Bewohner kaum zur Erderwärmung beitragen.