KAB - Katholische Arbeitnehmerbewegung


Allgemeines

Wir leben in einer Zeit stetiger Veränderungen. Ob in Familie, Beruf, Kirche oder Gesellschaft – ständig werden wir mit neuen Entwicklungen konfrontiert. Viele von uns leben in Unsicherheit und Zukunftsangst. In der katholischen Arbeitnehmerbewegung versuchen wir einen Standpunkt inmitten dieses Wandels zu schaffen. Wir kümmern uns auf Orts-, Kreis-, und Diözesanebene aktiv um die Bedürfnisse der Menschen am Arbeitsplatz, in der Familie und in der Freizeit.

Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, die versuchen hinter die Dinge zu sehen und Problemlösungen anzubieten. Dabei helfen uns die Erfahrungen und  Überlegungen vieler Menschen, die Durchsetzungskraft einer starken Gemeinschaft und persönliche Kontakt zu den Mitmenschen.


Was ist der KAB schon alles gelungen?

Tatsächlich gehen viele sozialpolitische Reformen auf initiativen der KAB zurück. Die Anerkennung der Erziehungszeiten in der Rentenversicherung beispielsweise ist eine Idee der KAB, die in den achtziger Jahren in KAB-Gemeinschaften in Regensburg angeregt wurde. Daraus ist dann die vielbeachtete Aktion „Rente der Mütter“ geworden. Heute werden Müttern oder Vätern bis zu 3 Jahre Erziehungszeiten im Rentenversicherungsverlauf angerechnet. (2009 wurden über 50 0000 Unterschriften gesammelt für 6 Jahre Anrechnungszeit).

Darüber hinaus sind Erziehungsgeld, Erziehungsurlaub, der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz und die gerechte Ausgestaltung des Familienleistungs-ausgleichs/Kindergeld/Steuerfreibeträge) ständig Thema der KAB.

Für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags wurden mehr als eine Million Unterschriften gesammelt.

Mitbestimmung in den Gremien der Selbstverwaltung wie AOK und Deutsche Rentenversicherung, Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und unsere aktuellste Aktion:

„Satire trifft Realität“! Die KAB fordert 7 % Mehrwertsteuer für Kinder.

Wir wollen mit deutlichen Worten uns Gehör in der Politik verschaffen. Einerseits leisten wir unseren Beitrag zum Bau einer gerechten Gesellschaft, andererseits helfen wir unseren Mitgliedern in ganz alltäglichen Dingen:

Kinderreichen Familien mit geringem Einkommen bieten wir günstige Familienferien an, die teilweise vom

Staat bezuschusst werden. Wir organisieren Familienwochenenden mit Gesprächskreisen, Familientage. Wir organisieren Seminare im Diözesanverband, die für die persönliche Weiterentwicklung hilfreich sind.

Unser Rechtsstellenleiter berät in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen und vertritt unsere Mitglieder kostenlos vor den zuständigen Gerichten.